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Investmentfondsgesellschaften sind ein großes Kapitalsammelbecken für Anleger jeder Coleur und Größenordnung. Wenn Sie sich einer Investmentfondsgesellschaft anschließen, dann müssen nicht Sie sich tagtäglich mit Börse, Wirtschaft und sonstigem auseinandersetzen, dies machen für Sie die Fondsmanager. Sie müssen sich nicht auf die "Wahnsinnstips" Ihrer Bänker verlassen, dort ein teures Depot unterhalten, Sie zahlen Ihren von vornherein festvereinbarten Ausgabeaufschlag und damit fertig.

Wie sicher ist diese Anlageform?

Die Investmentfondsgesellschaften unterliegen der Bankenaufsicht. Die Anleger werden durch das Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG) geschützt. Die Einlagen der Anleger gelten als Sondervermögen, und bei einem etwaigen Konkurs der Gesellschaft fällt dieses Kapital nicht in die Haftungsmasse. Sämtliche in Deutschland zum offiziellen Börsenhandel zugelassenen Investmentfonds unterliegen diesem Gesetz. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Konkurs der Baring-Bank: Durch die Spekulationen eines Mitarbeiter ging zwar die Bank letztendlich bankrott, die Einlagengelder der Investmentanleger waren jedoch durch den Status Sondervermögen geschützt. Die Investmentfonds von Baring gibt es heute noch. Ihr Risiko sind lediglich die Kursschwankungen an der Börse.

Der große Vorteil der Investmentfonds ist: Sie können börsentäglich neue Anteile hinzukaufen oder Ihre Anteile verkaufen. Die Investmentfondsgesellschaften sind verpflichtet, die Anteile zurückzunehmen.

Warum gerade Investmentfonds?

Ein Investmentfonds ist ein professionell verwaltetes Portfolio von Wertpapieren. Jeder Fonds hat ein vorgegebenes Anlageziel, das im Verkaufprospekt ausführlich beschrieben wird. Die Anlageziele werden von den Fondsverwaltern erreicht mit Hilfe von:

  • Research- und Analystenteams,

  • Gesprächen und Besuchen bei den Firmen,

  • Marktbeobachtung,

  • Ruhigem Blut, einem klaren Kopf und dem nötigen Quentchen Glück.

Professionelle Geldverwalter legen je nach Anlageziel des Fonds die Gelder ihrer Anleger an in

  • Rentenfonds Hier wird das Geld größtenteils oder ausschließlich in festverzinsliche Wertpapiere (sog. Rentenpapiere) investiert.

  • gemischte Fonds Hier wird das Geld in Aktien und zum Teil in festverzinslichen Wertpapieren investiert.

  • Aktienfonds Hier erfolgt die Anlage ausschließlich oder überwiegend in Aktien.

  • Geldmarktfonds Die Alternative zum Sparbuch. Hier wird in festverzinslichen Wertpapieren angelegt. Ein Ausgabeaufschlag wird in der Regel nicht erhoben. Die Anlage dient nur zum kurzfristigen Parken von Geldern und/oder zum Bilden von Rücklagen, etwa für die Steuer.

  • Spezialitätenfonds Diese Fonds konzentrieren sich auf ganz bestimmt Industriezweige oder Wirtschaftssektoren, z.B. Energie, Rohstoffe, Technologie. Es können aber auch Wandel- und Optionsanleihen im Fonds gehalten werden. Da hier vom Anleger eine bestimmte Risikobereitschaft vorausgesetzt wird, sollten diese Fonds nur als Beimischung von wertpapiererfahrenen Anlegern gezeichnet werden.


Wenn Sie an einer persönlichen Beratung interessiert sind, dann schicken Sie mir eine E-Mail mit Name und Telefonnummer oder rufen Sie mich an unter 0711-735 7978.

 
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