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Ihre Rente ist sicher ...
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| Rentenzahlung monatlich | Männer | Frauen | Gesamt | |||
| [DM]..[DM] | [Anzahl] | [%] | [Anzahl] | [%] | [Anzahl] | [%] |
| 0 .. 599 | 537.089 | 10,34 | 2.923.219 | 46,40 | 3.460.308 | 30,11 |
| 600 .. 1.199 | 677.896 | 13,05 | 1.942.240 | 30,83 | 2.620.136 | 22,80 |
| 1.200 .. 1.799 | 1.151.669 | 22,18 | 1.108.966 | 17,60 | 2.260.635 | 19,67 |
| 1.800 .. 2.399 | 1.636.560 | 31,52 | 257.188 | 4,08 | 1.893.748 | 16,48 |
| 2.400 .. 2.999 | 931.103 | 17,93 | 60.281 | 0,95 | 991.384 | 8,62 |
| über 3.000 | 256.331 | 4,93 | 7.310 | 0,11 | 263.641 | 2,29 |
Geburtenentwicklung Die Zahl der Neugeborenen in den letzten 30 Jahren ist um ca. 42% gesunken.
Lebenserwartung Die Lebenserwartung ist in den letzten 30 Jahren um 5 Jahre gestiegen. Betrug sie im Jahre 1965 für Frauen 74 Jahre und für Männer 68 Jahre, so beträgt sie für Frauen 1995 79 Jahre und für Männer 73 Jahre.
Rentenbezugszeiten Dadurch erhöhten sich auch die Rentenbezugszeiten von 1960 durchschnittlich 10,1 Jahren auf 1996 15,9 Jahre. Ein Jahr längere Rentenlaufzeit bedeutet eine Beitragserhöhung um etwa 1%.
Beitragsbemessungsgrenze
| Jahr | Beitragssatz | Beitragsbemessungsgrenze | Beitragsgrenzen | durchschnittliches Bruttoarbeitsentgelt | |||
| [%] |
monatlich [DM] |
jährlich [DM] |
mindestens [DM] |
höchstens [DM] |
monatlich [DM] |
jährlich [DM] |
|
| 1960 | 14,00 | 850,- | 10.200,- | 14,00 | 130,- | 509,- | 6.101,- |
| 1966 | 14,00 | 1.300,- | 15.600,- | 14,00 | 182,- | 825,- | 9.893,- |
| 1972 | 17,00 | 2.100,- | 25.200,- | 17,00 | 357,- | 1.361,- | 16.325,- |
| 1978 | 18,00 | 3.700,- | 44.400,- | 36,00 | 666,- | 2.187,- | 26.242,- |
| 1984 | 18,50 | 5.200,- | 62.400,- | 84,00 | 962,- | 2.858,- | 34.292,- |
| 1990 | 18,70 | 6.300,- | 75.600,- | 103,00 | 1.178,- | 3.496,- | 41.946,- |
| 1996 | 19,20 | 8.000,- | 96.000,- | 113,28 | 1.536,- | 4.259,- | 51.108,- |
| 1997 | 20,30 | 8.200,- | 98.400,- | 123,83 | 1.664,- | 4.333,- | 52.000,- |
Nettorentenniveau Das Nettorentenniveau ist rechnerisch definiert als Verhältnis zwischen einer "Idealrente" und dem Nettoarbeitsentgelt eines Durchschnittsverdieners. Besagte Idealrente ist die Rente, die man bekommt, wenn man 45 Jahre lang als (mindestens) Durchschnittsverdiener Rentenversicherungsbeiträge gezahlt hat.
Demographiefaktor Damit die Lasten auf Alt und Jung verteilt werden, wird ab sofort dieser geänderten Lebenserwartung Rechnung getragen. Das durchschnittliche Nettorentenniveau soll von 70% mit dem Demographiefaktor auf 64% im Jahr 2030 gesenkt werden. Dieses Nettorentenniveau von 64% erreicht man nach 45 Beitragsjahren.
Beispiele Ein Mensch, der mit 20 Jahren in das
Erwerbsleben eintritt hat im Alter von 65 Jahren (45
Versicherungsjahre vorausgesetzt) das
"Traumrentenniveau" von 64% erreicht.
Eine 25jährige hätte demzufolge im Alter von 70 Jahren
das besagte Rentenniveau erreicht und ein 30-jähriger
müßte nur bis 75 arbeiten. Wann sind Sie ins
Erwerbsleben eingetreten?
Berechnungsbeispiele In der nachfolgenden Tabelle sind drei Beispiele für die zu erwartende Nettorente nach der neuen Regelung, aber bezogen auf Preise vom 1.Juli 1997, durchgerechnet. Wenn Ihr Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze (in 1998 DM 8.400,- West bzw. 7.100 Ost; in 1999 DM 8.500,- West bzw. DM 7.200,- Ost) liegt, sind für Sie die Zahlen in der Zeile "Höchstrente" maßgeblich.
| nach 45 Versicherungsjahren | nach 35 Versicherungsjahren | |||
| West | Ost | West | Ost | |
|
Höchstrente Sie zahlten stets den Höchstbeitrag ein |
DM 3448,21 | DM 2938,13 | DM 2611,20 | DM 2224,93 |
|
Durchschnittsrente Sie haben stets den Durchschnittslohn verdient |
DM 1974,70 | DM 1682,59 | DM 1535,88 | DM 1308,68 |
|
Rente bei 75%-igem Durchschnittslohn Sie haben stets 75% des Durchschnittslohns verdient |
DM 1481,02 | DM 1261,94 | DM 1151,91 | DM 981,51 |
Kindererziehungszeiten Nach den Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts vom Juli 1992 und März 1996 sah sich die Gesetzgebung genötigt, die Kindererziehungszeiten in drei Stufen bis Juli 2000 von früher 75% (im Juli 1997) des Durchschnittslohnes auf dann 100% anzuheben (Juli 1998: 85%, Juli 1999: 90%). Neu: wurden während der Kindererziehungszeiten zusätzlich weitere Beitragszeiten geleistet, werden diese Beiträge additiv bewertet. Diese Regelung gilt ab dem 1. Juli 1998.
Erwerbsunfähigkeitsrenten Den Begriff der Berufsunfähigkeit wird es nur noch bis zum Ende des Jahres 1998 geben. Danach gibt es nur noch die Begriffe "Erwerbsunfähigkeit" und "verminderte Erwerbsfähigkeit". Bisher wurde bei der Gewährung einer Rente nicht nur der Gesundheitszustand berücksichtigt, sondern auch die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Sprich: war eine Teilzeitbeschäftigung arbeitsmarktbedingt nicht möglich, so wurde die volle Erwerbsunfähigkeitsrente gewährt.
Bei dem Reformentwurf soll in Zukunft nur noch der Gesundheitszustand in Betracht gezogen werden. Deshalb werden dann Teilrenten möglich sein.
Zahlenbeispiel Sie können weniger als 3 Stunden täglich arbeiten, dann haben Sie vollen Rentenanspruch. Wenn Sie täglich zwischen 3 und 6 Stunden arbeiten können, haben Sie halben Rentenanspruch, bei mehr als 6 Stunden erhalten Sie in Zukunft keine Rente mehr. Die Situation des Arbeitsmarktes bleibt unberücksichtigt: hierzu ist die Arbeitslosenversicherung zuständig.
Erhöhung der Bundeszuschüsse Heute fließt bereits fast jede fünfte Mark des Bundeshaushaltes in die Rentenkasse. Der Bundeszuschuß ist damit fast doppelt so hoch wie z. B. die Ausgaben für Verteidigung. Im Jahr 1996 betrug der Bundesrentenzuschuß runde DM 77 Milliarden und soll im Jahre 1999 um weitere 15 Milliarden erhöht werden. Wie soll es weitergehen?
Sie haben Fragen zur Rentenreform? Die Bundesregierung hat ein Bürgertelefon eingerichtet, das Ihnen von Montag bis Donnerstag von 8:00h bis 20:00h unter der Telefonnummer 0130-6280 zur Verfügung steht.
Sie wollen die Höhe Ihrer Rente nicht der Bundesregierung überlassen? Dann schauen Sie sich die Seiten Absicherung der Arbeitskraft und private Altersvorsorge und/oder betriebliche Altersversorgung an.